11.10.2007

Mittwoch, 10.10.07

Der Mittwoch begann bei uns mit voller Motivation. Nicht nur dass es die goldene Mitte der Woche war, sondern wir mussten nur bis 12 Uhr arbeiten und am Nachmittag hiess es ab nach Lugano. Die Gruppen wendeten sich den diversen Projekten zu und bestiegen die Autos. Die Gelben waren beim Schulhaus, die Roten beim Bauern und die Weissen auf die Alp.

Beim Schulhaus war nicht so viel los, es mussten im Keller einige nicht brauchbare Gegenstände entsorgt werden. Dies war eher eine Männerarbeit. Die Frauen wischten im Schulhaus innen den Boden. Die zwei Arbeiter, welche bei uns dabei waren, konnten leider kein Wort Deutsch, sie sprachen nur Italienisch. Dies machte die Lage noch schwieriger, deswegen konnten sie uns wahrscheinlich auch keine Anweisungen geben. Um ca. 11 Uhr waren wir mit allem fertig. Der Keller war frei von Steinen und sonstigen Objekten und der Boden fertig gewischt. Also mussten wir nur noch auf unsere Fahrer warten. Um 11:45 fuhren wir schliesslich los.

Bei der Unterkunft angekommen, drängten sich alle von unserer Gruppe zur Dusche. Die anderen Gruppen waren noch nicht angekommen. Wie immer schafften es die Mädchen schlussendlich doch, die Ersten zu sein. Dies wurde uns aber schnell zum Verhängnis als wir fertig waren. Die lieben Herren hatten uns die Türe geschlossen und wir konnten sie nicht öffnen. Nach fast 10 Minuten überlegten sie es sich doch anders und öffneten uns trotzdem die Türe. Mit grossem Schock stellten wir dann fest, dass die zweite Türe auch geschlossen war, aber nicht von Ihnen sondern von andren Jungs. Wir konnten sie nicht aufmachen, weil sie klemmte. Wir haben gefroren, da wir nur unsere Badetücher hatten. Schlussendlich öffneten sie doch nach mehr als 10 Minuten. Wie erwartet, war natürlich keine Menschenseele zu sehen, als wir raus kamen.

Um 14:00 Uhr standen wir dann alle frisch geduscht und fit bei der Bushaltestelle. Als wir in Lugano um ca. 15:00 Uhr ankamen, teilte sich die Gruppe und wir zogen in die Stadt. Das war natürlich eine super Shopping-Gelegenheit die wir ausnutzen. Als wir McDonalds sahen, herrschte riesige Freude und unsere Augen strahlten. Die Zeit ging aber relativ schnell vorbei. Um 18:00 Uhr stiegen wir alle wieder in das Postauto und machten uns auf den Weg zurück nach Valcolla. Um 19:30 Uhr wurden wir abgeholt und man brachte uns in ein ziemlich edles Restaurant. Dort waren wir zum Pizzaessen eingeladen. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre und das Essen schmeckte wirklich gut. Aber bereits um 22:00 Uhr schliefen einige schon fast ein. Deswegen fuhren wir kurz darauf nach Hause.

Valmira Ajgeraj